Rückblickend muss man sagen, dass die Befürchtungen unserer Ehefrauen, was unsere Ausflüge betrifft vielleicht vor 10 Jahren ein wenig gerechtfertigt waren, aber die Zeit hat vieles zurecht gestutzt. Ein wenig Musik mit Zed als virtuosem Bläser und Peter auf der Gitarre brachte manchen Körper in Wallung – tanzähnliche Bewegungen waren festzustellen. Es wurde gezockt, wobei dieses Zocken für manche Teilnehmer und auch Zuschauer den einzigen Zweck hatte, dem ehrenvollen 1. Vorsitzenden gehörig einzuheizen, so dass jede Niederlage fast mit Freudengesängen gefeiert wurde. Es ist nur der gefestigten Persönlichkeit dieses Mannes zu verdanken, dass er die Dinge schadlos überstanden hat.                                    Von Männern, die auszogen sie selbst zu sein!!!??? Am ersten Septemberwochenende war es wieder soweit:   12 Männer zogen aus ins Sauerland, um drei Tage zu sein, wie Männer „immer sein wollen“.  Die Hinfahrt war beseelt von einem   11 Liter Kanister voll des schönsten Longdrinks, gemischt von Thomas gen. Eumel. Die Feinfühligkeit beim   Zusammenfügen der notwendigen   Zutaten scheint ihm in die Wiege   gelegt zu sein, denn der Drink             „verlieh Flügel“.  Rund 1/3 des Busses war voll mit Gepäcktaschen, die mancher wohl nur   mitgenommen hat, um seine Frau zu beruhigen, denn die Kleiderordnung   der folgenden Tage zeigte, dass mancher hoffentlich ab und zu wenigstens   die Unterwäsche gewechselt hat.  Die restlichen 2/3 des Busses waren angefüllt mit „notwendigen??“ Lebens- mitteln, die der Chefeinkäufer H.-J. in vollem geistig und körperlichen Einsatz besorgt hatte, um die Gruppenkasse zu entlasten. Leider war ihm dabei entgangen, dass wir nur Nahrung für drei Frühstücke und ein wenig Beiwerk zum Grillen benötigten und so kam es, dass der Einkauf für die dreifache Zeit oder die dreifache Personenzahl durchaus angemessen gewesen wäre. Aber dennoch: vielen Dank für deinen Einkauf. Hinweis für die Zukunft: wenn H.-J. noch einmal einkauft, z.B. für Winterberg 2011, werden wir es als „betreutes Einkaufen“  durchführen. Die Unterkünfte waren dem allgemeinen Centerparc-Standard durchaus angemessen, was bedeutet, dass die ruhig mal ein wenig   renoviert werden könnten. Das war uns aber recht, denn alles was erneuert werden muss, kann nicht mehr kaputt gehen.  Viele Freundlichkeiten wurden ausgetauscht, die vor allem das äußere Erscheinungsbild manches Teilnehmers während der Tage betraf. Hier ein Beispiel: Zed fragt Ludger: „Hey, Ludger, warst du mal ein Model?“ Ludger sagt: „Nein, wieso?“ Zed: „Du hast nen Kopf wie das Model in der Kasperkopfschnitzerei!!“  Beeindruckende Aussagen, die – bis auf das angeführte Beispiel natürlich – häufig zumindest einen wahren Kern beinhalteten. So auch Udo, den wir jetzt nur noch den „Stöhner“ nennen; -Erläuterungen dazu sollen hier nicht gegeben werden. Aber wie auch immer: die Geselligkeit wurde groß geschrieben und unser Freund Eumel gab uns auch schon die Gelegenheit, einen Ausblick auf zukünftige Fahrten zu nehmen, denn er präsentierte uns die „Pampers für Erwachsene“, was bei seinen Porree-Piepen nicht ungedingt ein visuelles Highlight gewesen ist.  Zum Schluss sollte noch erwähnt werden, dass bei tiefschürfenden Gesprächen festgestellt wurde, dass unser Mario aufgrund der frappierenden Ähnlichkeit der eigentliche Vater aller unserer Kinder ist. Sein neuer Name                                           „Der Sperminator“!!!  © BUDO-SPORTVEREIN GELSENKIRCHEN 1980 e.V. 2010 Der geneigte Leser kann all dies auf der Fotostrecke durchaus nachempfinden. Wer dabei „Appetit“ bekommt, auch mal an einer Fahrt teilzunehmen, braucht sich keiner Hoffnung hinzugeben, denn wir sind ein geschlossener, perfekt ausgebildeter Kreis ohne Öffnungen.